Hoffnung als Pflicht …

Der Philosoph Kant sprach von der Hoffnung als moralische Pflicht. Warum könnte dies insbesondere in diesen Zeiten überaus bedeutsam sein?Vielleicht als ausgleichend Kraft zu all´ der Angst, dem Pessimismus usw. Vielleicht als Kraft, die uns „offenhält“ für das, was möglich ist. Denn jemand, der mit gefühlter Hoffnung angefüllt ist, kann sich nur schwerlich gleichzeitig ängstigen. Und … möglicherweise wollen Menschen sich ja entwickeln, weiter entwickeln. Ich las von einer Befragung in Großbritannien, nach der nur 12% der Menschen ihre alten Umstände (vor Coronazeiten) zurückhaben wollen und 88% sich durchaus eine neue Normalität wünschen. Zurück zu Kant. Er  stellte sich im Hinblick auf Hoffnung gern 3 Fragen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Und er sagte auch: „Denken ist Reden mit sich selbst.“
Insofern wünsche ich Ihnen ein konstruktives, hoffnungstiefes Gespräch mit sich selbst. Und wenn das mit der Hoffnung nicht so direkt klappt, dann geben sie sie nicht auf. Versuchen Sie es dann mit der Hoffnung auf die Hoffnung. Sie werden merken, selbst schon das stärkt schon …
Wie immer gutes Gelingen …
Herzlichst
Ihr

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