Zum Leben verurteilt …

In der letzten Woche saß ich zu Mittag bei meinem Lieblings-Inder. Als dann mein Essen vor mir stand und so herrlich duftete, kam mir eine ziemlich ungewöhnliche Idee. Wie würde ich dieses Mahl essen, wenn es mein Letztes wäre?
Aufmerksamer, jeder Bissen, jedes Kauen wäre ein Fest auf meiner Zunge. Als würde mein Essen an Tiefe gewinnen.
Nachdem ich dann fertig mit Essen war, ging mir die Frage durch den Kopf, wie sich wohl zum Tode Verurteilte fühlen müssten und dann kam mir der Gedanke, dass wir letztlich alle zum Tode verurteilt sind, nur der Zeitpunkt ist unklar. Und diesen Gedanken zu Ende spinnend wurde mir klar, vielleicht sind wir gar nicht zum Tode verurteilt, sondern zum Leben.

Ich stellte mir und nun Ihnen die Frage: Wie lebe ich, wenn ich davon ausgehe, dass es jedes Mal, besser diesmal mein letztes Ma(h)l ist. Das letzte Mal Essen, das letzte Telefonat mit der Frau, dass letzte Mal, dass ich meine Töchter in den Arm nehme und liebkose. Wie würde sich mein Leben verändern, wenn ich es im Bewusstsein des „letzten Mals“ leben würde. Würde ich mich dann noch mit bestimmten Dingen beschäftigen, wäre ich dann über das und das ärgerlich, wie schön wäre plötzlich der Herbst mit all`seinen Farben?

Kurzum: Wie geht es Ihnen, wenn Sie Ihr Tun in diesem Bewusstsein vollziehen? Probieren Sie doch mal eine Stunde (für ziemlich Verrückte einen Tag) in dieser Haltung zu leben. Und das Irre ist, wenn Sie im Bewusstsein des „letzten Mals“ handeln, garantiere ich Ihnen, Sie werden irgendwann recht behalten.

Was wirkt diese Idee auf Sie?
Vielleicht haben Sie ja heute Lust mir einen Kommentar (für alle Leser) mit Ihren Erfahrungen anzufügen oder mir persönlich unter weist@conzendo.de eine Mail zu schreiben

Herzlichst

Jürgen Weist

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Wenn ich bei mir bin …

Wenn ich bei mir bin und bleibe … ist mein Handeln Liebe
(Jürgen Weist)

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Die Welt ist nie, wie ich sie erwarte …

Wenn ich irgendein Ereignis bewerte, egal, ob ich meine, es war gut, es war schlecht, sagt das nur wenig über das Ereignis selbst, sondern viel über mich, meine Erwartungen, meine Maßstäbe, meine Tendenz, letztlich die derzeitige Struktur meines Bewusstseins.

Und Erwartungen haben für mich Ihren Ursprung meist in meinen Bedürfnissen, meinem erlebtem (gelebtem) Mangel. Und … Geliebt werden wollen ist etwas anderes als Lieben.

Gleichzeitig ist meine Bewertung lebendiger Ausdruck dafür, wie „offen“ ich war, für das was war. Wenn ich sage, es war toll, enttäuschend, es hat mir nicht gefallen, dann weiß ich (Jürgen Weist) oft ja gar nicht, wie es wirklich war. Schließlich war ich mit dem Messen und dem Unterschied zu meinen Erwartungen wohlauf beschäftigt.

Ich frage Sie, wenn Sie urteilen, wie offen sind Sie dann für das, was wirklich ist? In welcher Wirklichkeit sind Sie dann unterwegs? Wie oft ist das Leben genau so, wie Sie erwarten?

Wie wird man offen für das, was ist? Keine Ahnung. Vielleicht hilft die folgende Strategie, sich dieser Qualität einen Schritt zu nähern. Es geht darum, was macht man, wenn einem Gedanken kommen, die einen nicht so recht loslassen. Kennen Sie das, da kommt dieser Gedanke, diese Idee, es entsteht ein Gefühl und Sie sind in dieser Schleife Sekunden, Minuten oder Tage gefangen? Ich meine Themen wie Ärger, Sorgen, Angst usw.

Meine Empfehlung:

1. Nehmen Sie den Impuls (die Idee, den Gedanken usw.) bewusst wahr.
2. Dann geht es ins Handeln (und zwar innerlich oder äußerlich). Fragen Sie sich: Kann ich hier und jetzt dem Impuls im Handeln folgen?
3. Passt es, dann handeln Sie, tun sie etwas, folgen Sie dem Impuls auf angemessene Weise.
4. Geht es gerade nicht, dann bitten Sie den Impuls dann wieder in Ihr Bewusstsein zukommen, wenn es passt bzw. an der Zeit ist.
5. Geht es um eine Seinsqualität, dann erlauben Sie sich, dass die Qualität ab sofort in Ihnen wächst (nicht daran denken, nur auf das Wachsen vertrauen …)
6. Profitipp: Profis vertrauen dann darauf, dass das Richtige in Ihnen heranwächst, ohne konkret zu wissen, was (Blanko-Vertrauen).

Hinweis: Die einzelnen Schritte sind auch kombinierbar!

Beispiel:
Jemand macht etwas Bestimmtes und ich werde ärgerlich darüber. Ich frage mich, kann ich konkret etwas tun. Ich könnte z.B., mein Bedürfnis hinter dem Ärger wahrnehmen und es kommunizieren. Passt das nicht oder traue ich mich nicht, so kann ich mich fragen, was fehlt mir (Seinsqualität)? Ich könnte ihn diesem Fall z.B. Entspanntheit gebrauchen. Also: Während ich weiter in der Situation bin, erlaube ich mir innerlich, dass Entspanntheit in mir auftaucht und wächst. Darauf zu vertrauen ist mein Fokus. Und ich kann innerlich so etwas sagen wie: Was ich noch brauche, um mit dieser Situation optimal umzugehen, möge jetzt in mir heranreifen. Ohne zu wissen was, vertraue ich darauf. Ich konzentriere mich auf mein Vertrauen als Schlüsselelement, während ich weiterhin in der Situation bin oder mich ggf. innerlich darauf vorbereite.

Klingt doch einfach, oder? Bitte probieren Sie es aus. Bei denen, denen ich davon erzählt habe und die es ausprobiert haben, hat es wirklich interessante Wirkungen erzeugt.

Wie immer freue mich auf einen Kommentar und schön wäre es, wenn mir mal wieder jemand seine Erfahrungen mitteilt (kommt so selten vor!). Vielleicht liegt das daran, das solche verrückten Themen ggf. nur für mich interessant sind … ;-)))

Herzlichst

Jürgen Weist

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Was Leiden schafft …

Es gibt eine Leidenschaft in Dir, die darauf wartet gel(i)ebt zu werden.
Wenn Du alles Unwesentliche weg-lässt, dann erwacht sie in Dir und wird Dich in einem Maße beleben, wie Du es bisher noch nicht kennst …
(Jürgen Weist)

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Faul sein …

Wenn man etwas nutzt, dass „schlecht“ ist, dann ist daran meistens etwas faul. Kein Wunder, wenn es einem dann irgendwann irgendwie „stinkt“.

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Geliebt werden wollen …

Oder wir bekommen nie genug von dem, was wir nicht wirklich wollen.

In diesem Artikel geht um etwas, was wir im Alltagsleben Bedürfnisse, Gefühle und X nennen. Kennen Sie Situationen, in denen Sie z.B. gern:

* anerkannt werden wollen,
* für Ihre Leistung gewürdigt werden wollen,
* am liebsten so genommen werden möchten, wie sie gerade sind,
* wo Sie sich körperliche Streicheleinheiten wünschen.

Wo wir uns etwas von außen wünschen, was uns innerlich gerade zu fehlen scheint. Wir erleben eine Art Mangel, eine SehnSUCHT deren Aus am besten gleich (Ausgleich) uns gut tun würde. So glauben wir.

Ist das wirklich so? Oft frage ich mich, wo ist denn die Heimat dessen, was beFRIEDEigt werden möchte? Ist sie nicht in mir? Was liegt (liebt) dann näher, als wenn die Lösung auch an der gleichen Stelle (auf uns?) wartet.

Suchen wir „das“ außen, so sind Fremdbestimmung, Abhängigkeit und Belastung der betreffenden Beziehung oft die Folge. Letztlich sind wir unfrei (in unserm Mangel, der nach Erlösung schreit) und wenn wir das im außen tanzen, dann besteht die Gefahr, dass wir diese Unfreiheit exportieren … zu anderen Menschen (ich erwarte von dir …), in andere Kontexte (das muss hier aber …sein) usw.

Das ist mit die Quelle für Missverständnisse, für Konflikte und neuen Mangel. Ich behaupte Mangel erzeugt weiteren Mangel (im Übrigen funktioniert das mit ÜberFLUSS ganz genauso).

Was mir bei mir selbst und anderen in diesem Zusammenhang ferner auffällt, ist die Tatsache, dass wir unsere Mängel so ungern mögen. Wir wollen weg davon, sie befriedigen usw. Schließlich fühlt es sich ja nicht gut an, oder? Das ist, so scheint mir, verrückt. Oder mit den Worten von Kahlil Gibran: Der schlimmste Durst ist der bei vollem Brunnen …

Mein Fazit: Es geht ums Annehmen dessen, was wir als unfrei machend in uns erleben. Einfach in dem ankommen, wie es gerade ist. Nichts ändern. Annehmen, bedingungslos akzeptieren, nichts verändern wollen. Wenn Sie sich in dieser Haltung sich selbst widmen können, ja dann kommt der Wandel bald mit leisen Schritten, versprochen!

Und noch ein Nachtrag: Ist nicht das, was in uns manchmal nach Befriedigung, nach Erlösung ruft, nichts anderes als enttäuschte Liebe (sozusagen die verdunkelte Seite der Liebe), die erhellt (bewusst angenommen) werden möchte. Folgt man dieser Idee, dann geht es letztlich immer nur um ein Thema: LIEBE ! Am besten jetzt …

Wie erleben Sie dieses Thema? Haben Sie Fragen oder Einwände? Gern erfahre ich Ihre Meinung zu diesem Thema, von dem ich glaube, das es viele beschäftigt.
Vielleicht haben Sie ja heute Lust, einen Kommentar anzufügen oder mir persönlich unter weist@conzendo.de eine Mail mit Ihren Erfahrung oder Fragen zu diesem Thema zukommen zu lassen.

Herzlichst

Jürgen Weist

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Die Illusion der Karotte

Oder wie wir uns selbst manchmal zum Esel machen …

Bei mir selbst und anderen, in der Beratung und ganz normalem Alltag erlebe ich immer wieder, dass wir Ursache und Wirkung verwechseln. Zum Beispiel kommt eine Klientin zu mir und berichtet mir von Ihrem Problem. Natürlich könnte man jetzt das Problem behandeln.Könnte man. Man kann sich jedoch auch fragen, wofür ist es Ausdruck? Wofür Symptom?

Oft stelle ich mir die Frage, ob letztlich nicht alle „Themen“ Ausdruck für einen subtilen Widerstand gegen das Leben sind. So betrachtet könnte man sich fragen, was grenze ich aus, was will (in mir) geliebt werden, was will (in mir) Zuwendung usw. Dann wäre das Thema, das Problem bereits Ausdruck von etwas, das von mir gel(i)ebt werden will.

Wäre das nicht zu einfach? Ließen sich dann nicht alle Sachen ruck zuck lösen? Warum erscheint uns manches so kompliziert? Meine Haltung dazu (Sie kennen sie schon: Es ist einfach, aber nicht leicht …).

Also, natürlich wäre es total einfach, sich genau an dem Aspekt anzunehmen, an dem man sich ablehnt. Vorausgesetzt ich bin mir der Ablehnung bewusst.

Und jetzt, jetzt kommt meine Metapher von dem Esel mit der Karotte ins Spiel. Stellen sich einen Esel vor, der vor sich eine leckere Karotte sieht, die an einem Faden genau vor seinen Augen hängt. Was er oft nicht erkennt, ist, dass dieser Faden an einem Stock befestigt ist, der wiederum an seinem Hals befestigt ist. So das der Esel die Karotte stets in greifbarer (essbarer) Nähe wähnt, sie aber kaum erreichen kann. Es sei denn … er verändert seine Haltung (und hält inne – das ist jetzt eine kleine Denksportaufgabe).

Was meine ich mit dem Esel-Beispiel? Kennen Sie nicht auch solche Sachen, wo Sie sich selbst innerlich Dinge sagen wie:

· Wenn ich das kann / erreicht habe, ja dann ist alles kein Thema mehr …
· Das (Buch lesen, Seminar besuchen usw.) muss ich tun, damit ich endlich …
· Wenn ich das noch lerne, dann …
· Ich möchte doch endlich … sein und nicht mehr ….

Und der Esel rennt und rennt. Und selbst wenn er eine Karotte erreicht, sofort hängt da vor ihm eine noch attraktivere, ja oft sogar die ultimative allesverheißende Karotte.

Eine besonders hartgesottene Art von Esel treibt dieses Spiel sogar in der Hardcore-Version. Dann sind nicht mal die Karotten besonders lecker, sondern haben Formen wie:

· Das kann/ darf ich nicht …
· Das schaffe ich nicht …
· Ich bin immer so …
· Die Fähigkeit X zu sein, die fehlt mir
· Usw. und so fort…

Ich lade Sie ein, einmal zu prüfen, wann spielen Sie das Karottenspiel? Was wären Ihre Antworten auf die folgenden Fragen:

Wer oder was profitiert vom Karottenspiel?
Welche Auswirkungen hat es im Alltag?
Wer oder was ist die Ursache (wenn man final kausal) draufschaut?
Was würde passieren, wenn Sie nicht mehr mitspielen?
Oder was würde passieren, wenn Sie bewusst(er) mitspielen?

Wie erleben Sie dieses Thema? Haben Sie Fragen oder Einwände?
Vielleicht haben Sie ja heute Lust, einen Kommentar anzufügen oder mir persönlich unter weist@conzendo.de eine Mail mit Ihren Erfahrung oder Fragen zu diesem Thema zukommen zu lassen.

Herzlichst

Jürgen Weist

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Lustvolle Disziplin oder disziplinierte Lust?

In Ihrem kleinen Büchlein „Vom Navigieren beim Driften“ schreiben Fritz B. Simon und Gunthard Weber im Artikel „Zwischen Allmacht, Ohnmacht und „macht nichts“ unter anderem auch etwas über das Thema Kontrollverlust.

Sie teilen dabei (die Vereinfachung zugebend) Therapieklienten grob in zwei Gruppen ein:

a) Diejenigen, von denen man sagt, sie hätten die Kontrolle über sich selbst und Ihr Verhalten verloren. Diese Menschen erleben sich, als seien sie inneren Kräften hilflos ausgeliefert. Oft verhalten sie sich abweichend du auffällig, sind „ungezogen“ und richten sich nicht nach dem ortsüblichen Denk-und Gefühlsknigge. Oft leiden diese Personen selbst, immer ihre Umwelt. Es sind die …iker (z.B. Alkoholiker, Psychotiker usw.), die, weil sie Ihre „Steuerungsfähigkeit“ verloren (aufgegeben, vergessen, liegen haben lassen) dann meist in der Psychiatrie landen. Diese Personen tun eigentlich nicht, was sie tun: Sie sind „außer sich“ oder „übermannt“ (auch als Frau) von ihren Trieben, Impulsen, Affekten, Wahnideen, Süchten oder Zwängen.

b) Diejenigen, von denen man sagt (häufig sagen sie es auch selbst), sie hätten die Kontrolle über ihre Umwelt (oder Teile davon) und ihr Verhalten verloren. Diese Menschen erleben sich, als seien sie äußeren Kräften und Umständen hilflos ausgeliefert. Oft verhalten sie sich eher angepasst und unauffällig und richten sich nach dem Knigge (oft mehr, als der es erlaubt). Sie leiden meist mehr unter der Umwelt, als die Umwelt unter ihnen. Sie werden als „Neurotiker“ und „Neurastheniker“ bezeichnet und landen beim Psychotherapeuten und in psychosomatischen Kliniken.

Das Muster, das beide verbindet, ist der Unterschied, der einen Unterschied macht: Stets ist die Kontrolle verloren, die Verantwortung dahin; einmal drinnen, das andere Mal draußen.

Wie geht es Ihnen mit diesen Ideen? Ich persönlich kenne viele Menschen, die entweder einer dieser Gruppen zuzuordnen wären bzw. auch gern zwischen die Muster pendeln (ich selbst und Sie sind natürlich völlig davon frei, nicht wahr ? ;-))) ).

Kontrolle und Verantwortung: zwei interessante Themen (oder doch nur eines). Ich möchte heute nicht auf die zahlreichen Theorien eingehen, wie so etwas entsteht. Viel bedeutsamer finde ich die Frage, wie gehe ich damit (praktisch) in meinem Alltag um. Wie in der humorvollen Frage : Wie gehen Psychologen und Geschäftsleute mit der gleichen Angelegenheit um? (Antwort: Die Ersteren fragen sich: Will ich das? Und die Letzteren: Wie bekommt man das hin?).

Also … mein heutiges Plädoyer ist mal wieder (auf der Ebene biete ich wirklich nur gewohnte Kost) eine Laudatio für den „mittleren Weg“. Also, was kann ich von dem Psychotiker und Neurotiker (in mir?) für meine Praxis lernen? Meine These wäre:

1. Es geht nicht darum, allen Impulsen spontan und unreflektiert nachzugeben.
2. Es geht nicht darum, alle Impulse zu kontrollieren.

Was heißt denn das? Ich plädiere für eine kultivierte Praxis im Umgang mit inneren und äußeren Impulsen. Also das, was auf mich zukommt, zunächst anzunehmen (ohne Auswahl im Sinne von: Was kommt, kommt – Punkt). Verweigerung halte ich an dieser Stelle für eine Illusion.

Zwischen innerem Annehmen (bzw. Durchlassen) und äußerem Handeln (auf den Impuls) haben wir jedoch viele Möglichkeiten. Zum Beispiel sich die beiden oben angegebenen Frage zu stellen. Will ich das? (im Sinne von: mache ich das zu meiner Angelegenheit oder nicht?) und wenn ja, dann die Frage: Wie bekomme ich das am besten hin?

Natürlich werden jetzt einige einwenden, dass es ja Dinge und Umstände gibt, denen wir uns nicht verweigern können. Stimmt und stimmt nicht. Welchen Dingen können wir uns denn wirklich nicht verweigern …? (dem Wunsch eines anderen, dem Finanzamt, dem Tod). Also, wenn ich für mich nachspüre, dann sind es nur ganz wenige Dinge, bei denen ich keinen Spielraum habe. Und das … ist der Beginn des Thema Verantwortung … (für mein Denken, Fühlen und Handeln zu übernehmen).

Fazit: Ich habe gute Erfahrungen im Umgang mit mir und anderen gesammelt, wenn ich die folgende Empfehlung ausgesprochen habe: Beachte deine inneren Impulse und gebe ihnen in kultivierter Form nach außen nach. Im Zweiten sind wir frei … im Ersten sind wir Knechte (frei nach Goethe). Das ist es, was ich lustvolle Disziplin oder disziplinierte Lust nenne. Das eine ergänzt und kultiviert das andere.

Wie erleben Sie dieses Thema? Haben Sie Fragen oder Einwände? Gern erfahre ich Ihre Meinung zu diesem Thema, von dem ich glaube, das es viele beschäftigt.
Vielleicht haben Sie ja heute Lust, einen Kommentar anzufügen oder mir persönlich unter weist@conzendo.de eine Mail mit Ihren Erfahrung oder Fragen zu diesem Thema zukommen zu lassen.

Herzlichst

Ihr

Jürgen Weist

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