Lebenswert

Verschwendest, zerstreust, missbrauchst du
wertvolle Teile deines Lebens?
Erkenne: was noch vor dir liegt
gewinnt an Wert von Tag zu Tag.
Denn geringer wird die Zahl der Tage
die dir bleibt zu tun,
was seit langem in dir ruft
nach Ausdruck.
Willst du noch zögern
und deine Tage verschenken?
Gib jedem Tag den Wert,
der ihm gebührt, deinem Leben.
Lass’ los, was du sollst
und tue, was dich ruft.
Nichts führt dich zu mehr Lebenswert.

Hans Christian Fischer
19. Februar 2006

*1 Kommentar

Bewusst … sein, oder?

In meinen Texten ist ja immer mal wieder von einer Qualität, die Rede, die man üblicherweise als Bewusstsein bezeichnet. In der Kognitionsforschung bezeichnet man damit die 5-7 Bit/Sek., die wir reflektiv verarbeiten können.

In meiner Alltagspraxis differenziere ich Bewusstheit dann noch in Aufmerksamkeit (nach außen gerichtet) und Achtsamkeit (nach innen gerichtet).

Aber ich möchte Ihnen heute von einem kleinen Experiment erzählen und es Ihnen ggf. zur Erforschung in eigener Sache empfehlen. Es geht um eine Erfahrung auf der Ebene Bewusstheit/ Unbewusstheit (Unterkategorie Gewohnheiten).

Wir alle haben ja bestimmte Gewohnheiten. Zum Beispiel, wie wir die Arme und Hände verschränken (probieren Sie es mal andersherum) , wie wir bestimmte Dinge im Detail tun. Und Bewusstheit hat in meiner Welt damit zu tun, wie bewusst, wie frei bin ich (in der Wahl, im Ablauf des Tuns usw.). Also es ging in meinem Fall darum, dass ich mir seit ungefähr 30 Jahren Kleidungsstücke mit dem rechten Arm/Bein beginnend anzog.

Zur Probe und einem tieferen Grund beschloss ich, es eine Zeit lang mal anders zu tun. Und machte erstaunliche Erfahrungen … war beeindruckt, wie wenig oft es mir zunächst gelangt (daran im entscheidenden Moment zu denken). Meist merkte ich es kurz danach, dass ich wieder das alte Muster genutzt hatte. Stress, Eile, in Gedanken sein u.v.a.m. waren Zutaten, die das Experiment eher zugunsten des Gewohnten entschieden.

Sie schmunzeln …? ;-))) noch? Dann probieren Sie es doch mal einen Tag lang. Sie werden möglicherweise etwas über den Grad Ihrer Bewusstheit erfahren.

Fragen, die mir in dem Zusammenhang kommen sind z.B.:

Was sagt Ihnen dieses Beispiel (oder besser) Ihre eigene Erfahrung?
Wenn das schon bei einfachen Dingen so anspruchsvoll ist, wie ist es dann erst bei anderen?
Welche Macht haben Gewohnheiten über uns? Wie können wir damit kultiviert umgehen?
Welches Potenzial hat das Thema Bewusstheit/ bewusstes Sein wirklich?
Welche Kontextbedingungen unterstützen Bewusstheit (welche nicht)?

Ich freue mich auf Ihre Fragen und Anmerkungen.

Herzlichst

Ihr

Jürgen Weist

Keine Kommentare

(Sich) Bemühen heißt (sich etwas) versagen.
Mitlon Trager (In den Klammern von mir …)

Keine Kommentare

Eine Vision vermittelt Lebenskraft

Stehen sie morgens auf und freuen sich energiegeladen auf den Tag? Oder kennen Sie ältere Menschen, die, wenn sie das Pensionsalter erreicht haben, ohne (sinnhafte) Aufgabe körperlich verfallen. Wie steht es um Ihr energetisches und emotionales Befinden?
Bei einer Untersuchung von Krebskranken hat man festgestellt, dass ihre Heilungsquote sich um 200% erhöhte, wenn die Patienten „etwas“ hatten, wozu es sich zutiefst (für sie) lohnte, zu leben.

Genius, so nannten ihn die Römer, den Seelenbegleiter, der uns immer mahnt – uns an unsere Lebensaufgabe, unsere Berufung, unsere Vision erinnert. Durch unsere Freude, unsere Sehnsüchte und auch durch unser Unglücklichsein, durch Krankheit. So oder so …

Als kleiner Schritt in diese Richtung möchte ich Ihnen folgende Frage stellen:
„Haben sie noch (lustvolle) Fragen ans Leben“? Gibt es da noch etwas, was sie brennend interessiert, wo es noch etwas zu integrieren gibt?

Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Fee, die Ihnen verspricht, Ihnen Ihre drei momentanen Hauptfragen zu beantworten.

1. Welche Fragen würden Sie stellen?
2. Wem würden Sie sie stellen?
(Sie würden ja nicht Ihren Postboten fragen, was Ihr Lebenssinn ist, oder?)

Viel Spaß beim (er)finden Ihrer Fragen …

Herzlichst

Jürgen Weist

Zitat:
was ist eigentlich ein Leben wert, in dem es nur ums Überleben geht?

Keine Kommentare

Was „Macht“ Handeln wirkungsvoll?

Um mich herum sind gerade einige Menschen, die Ihre Lebensumstände gerade reorganisieren bzw. neu formen.

Ein Aspekt, der mir dabei immer wieder deutlich wird, ist meine Hypothese, dass Wirkung u.a. damit zu tun, hat, wie entschlossen, ja stimmig ich eine Sache angehe. Zwei reale Kontexte, sprich Beispiele dafür aus meinem Alltag sind:

a) im Coaching: wenn ich nicht zutiefst von einer Lösung überzeugt bin, wird mein Klient es in meiner Anwesenheit schwer haben, für sich eine Lösung zu kreieren.

b) Beim Aikido: wenn meine Technik in Art und Weise unstimmig ist, dann wird mein Gegenüber auch entsprechend reagieren, sprich, wenn mein Haltzeichen stimmig und eindeutig (muss gar nicht intensiv sein) kommt, dann reagiert der Körper des anderen (unbewusst) entsprechend darauf.

Also wenn in Ihrem Alltag nicht die erwünschte Wirkung eintritt, dann stellen sie sich doch bitte einmal die folgenden fragen:

1. Wie entschlossen bin bzw. handele ich?
2. Ist mein Geist (Mind) geschlossen (im Sinne von ohne Zweifel)?
3. Denke und handele ich stimmig, ungehemmt (kraftvoll) und eindeutig klar?
4. Was wird in meinen Ergebnissen/ der Resonanz deutlich (deuten Sie ruhig)?

Nach meiner Überzeugung steckt in diesen Fragen etwas von der Magie des TAT-sächlichen, was meinen Sie?

Sie kennen ja schon meine Aufforderung, melden Sie sich einfach bei mir. Per Mail direkt weist@conzendo.de oder per Kommentar. Ihre Bemerkungen, Erfahrungen, Fragen usw. sind herzlich willkommen.

Herzlichst

Ihr

Jürgen Weist

Keine Kommentare

Ein Unterschied, der einen Unterschied macht …

Ich habe in einem Text schon einmal meine Wortschöpfung „banjal“ als Mischung aus genial und banal genutzt. Also heute schreibe ich mal wieder über ein an sich banjales Thema.

Also, ich möchte heute mit einer Ausgangsfrage starten. Gibt es in Ihrem Leben die folgende Erfahrung: etwas, das an sich gleich (in Gestalt und Struktur) ist (wie z.B. zur Arbeit gehen, Aufstehen am Morgen usw.) fällt Ihnen an manchen Tagen leicht und an manchen Tagen eher schwer. Oder es gibt Menschen und Dinge, die Sie an einem Tag mögen und an anderen eher nicht usw.

Neben anderen Faktoren, wie z.B. Ihrem energetischen Zustand usw. testen sie doch einmal, wie es an den Tagen, da Ihnen die Dinge eher schwerer fallen, um Ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstbewusstsein bestellt ist (wie bewusst bin ich mir meiner gerade selbst/ wie gut kann ich mich spüren)?

Fragen Sie sich (vielleicht im Vergleich zu Tagen, an denen es „leicht“ läuft):

Wie fühle ich mich heute? (das ist bewusst doppeldeutig gemeint)
Wie ist mein Selbstwertgefühl heute? Welche Überzeugung wird mir deutlich? Wie gehe ich heute mit mir/anderen um? Was ist gerade notwendig? (um die Not zu wenden).
Wie entsteht dieser Unterschied? Was wären die logischen Konsequenzen (jetzt!) aus diesem Bewusstwerden? Worauf könnte ich zukünftig achten? Was bringt es mir, wenn ich in der Lage bin, den Unterschied bewusst wahrzunehmen? Was wird mir sonst noch deutlich?

Sie lesen, es gibt eine Menge Fragen. Wie immer wünsche ich Ihnen ein freudvolles Testen dieser Idee in Ihrem Alltag … Sie kennen ja mein Lieblingszitat von Vernon Kitabu Turner: Erst im Tun zeigt sich die Tiefe Deines Verstehens.

Wie üblich erwarte ich Ihre Kommentare und Anregungen .

Herzlichst

Ihr

Jürgen Weist

P.s.: Sie könnten ja mal einen Tag (oder eine Stunde als Appetithappen) so tun, als wären Sie unendlich wertvoll, einzigartig, wunderbar usw. ;-))) ja, ganz ernsthaft – denn auf einer bestimmten Ebene ist das absolut wahr.

Keine Kommentare