Teile und Ganzes …

Vielleicht werde ich älter, aber in der letzten Zeit stolpere ich vermehrt über Dinge, die, wenn ein Teil ausgewechselt werden darf, komplett ersetzt werden müssen. Was spielt da eine Rolle?Also ich beginne mal mit den Beispielen der letzten drei-vier Wochen. Da war ein Wasserfilter, für den es plötzlich keine Ersatzkartuschen mehr gab. Ich könne ihn ja komplett neu bestellen, war die Antwort auf meine Frage. Oder eine LED-Lampe. Die prognostizierte Lebensdauer von 10.000 Std. war schon nach ca. 50 Stunden vorbei, eine von vier (nicht auswechselbaren) Lampen defekt, was (für mich) doof aussieht. Oder einen speziellen Stift (extra in Japan bestellt – geht ja heute), dessen Ersatzminen mehr kosten, als würde ich einen neuen Stift bestellen.

Nur kuriose Beispiele? Ich bin mir da nicht so sicher. Ich kaufe mir ja auch nicht ein neues Auto, nur weil die Reifen abgefahren sind. Oder ist das nur die Spitze der Konsumhaltung? Ex und hopp … Gebrauchen, benutzen und bei der ersten Einschränkung komplett „weg damit“. Ich bilde mir ein, diese – sich ausweitende – Haltung in vielen Lebensbereichen zu entdecken. Zeitarbeitsverträge, Leasing … Partnerschaften u.v.a.m. Wo passt diese Einweg-Perspektive weniger gut? Wo wäre Qualität wieder mehr angesagt? Wo Pflege und die Bereitschaft Dinge zu erhalten? Ja, wo wäre Liebe oder ein Blick fürs Ganze bedeutsam? Ja, welche Frage würde Ihnen in dem Zusammenhang noch einfallen? Was wäre Ihnen da wichtig?

Gutes Nachsinnen …
Herzlichst
Ihr
Jürgen Weist

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