Wie gesehen – so gelebt …

Heute morgen erwachte ich mit einem banalen und zugleich tiefsinnigen Gedanken. Stellen Sie sich vor, es gebe in jedem von uns sowas wie männliche und weibliche Anteile.
Ich glaube diese Idee ist , für die meisten, nicht mehr wirklich neu.
C.G. Jung sprach von der Anima und dem Animus, die Asiaten eher neutral von den beiden Grundkräften yin und yang. Wie auch immer, meine heutige These lautet:
Schauen Sie sich die Bezugspersonen Ihrer Kindheit an, wie war die Beziehung zwischen den Repräsentanten dieser beiden Kräfte? Und wieviel hat das damit zu tun, wie Sie für sich diese Grundkräft heute leben?

Fragen dazu:
Wenn Sie ihr Leben (mit den dazugehörenden Kräften) wahrnehmen, zu wieviel entspricht das der o.a. Annahme?
Ist/ war da Frieden oder Krieg? Liebe? Kooperation? Was?
Waren überhaupt beide Kräfte (klar) repräsentiert?(z.B. Alleinerziehende)
Wo merken Sie im Leben, dass Ihnen  Bestimmtes nicht leicht fällt und was könnte das mit dieser o.a. These zu tun haben?
Insbesondere für Eltern: Welchen Beziehungsentwurf  bieten Sie Ihren Kindern?
Wie schaut es in der Gesellschaft aus? Zu welchem Preis?

Ich könnte tausend Fragen dazu entwerfen. Aber viel wichtiger ist: Was wird Ihnen deutlich, wenn Sie mal so darüber nachsinnen? Und … welcher ganz spontane Handlungsimplus zeigt sich?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Herzlichst

Jürgen Weist

*1 Kommentar

One Response to “Wie gesehen – so gelebt …”

  1. ck
    Januar 20th, 2008 | 23:27

    Ja, lieber Jürgen, diese Gedanken „treffen“ mich bzw. lassen Erinnerungen wach werden. Gerade ein paar Stunden bevor ich diesen Eintrag gelesen habe, dachte ich daran, wie seltsam es doch war, daß ich als Mädchen zwei männliche Paten hatte. Und es fühlt sich so an, als ob da (eine?) Erkenntnis am Reifen ist…..ich bin gespannt…..es lenkt den Blick von den Personen weg, hin zu den Beziehungen zwischen ihnen. Herzliche Grüsse Christine

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