Spielerisch … sein

Gestern als ich zum Mittagessen ging, kam ich an einem Schulhof vorbei. Dort spielten Kinder Fußball, Fangen usw. Dabei nahmen Sie überhaupt keine Rücksicht auf den Matsch dort, die Nässe usw. und offensichtlich waren sie zu sehr in Ihrem Spielen, um sich Gedanken um schmutzige Kleidung und andere Konsequenzen  zu machen.
Sie waren das Spielen … ganz da.

In der letzten Woche begegnete mir noch ein besonderer Moment. Ich legte eine Prüfung ab, machte etwas „falsch“ und konnte trotzdem (und vielleicht gerade deshalb) beim allem Stress Spaß und Freude empfinden …

Wie schon des Öfteren, möchte ich Ihnen ein paar Fragen stellen, die mir dazu einfielen:
Wenn ich etwas tue, an welche Konsequenzen, Auswirkungen denke ich dann schon insgeheim? Wie realistisch (in Prozent) sind diese?
Was ist die Wirkung des vorauseilenden Denkens, während ich etwas tue? Wie wirkt sich das auf das Tun an sich aus?
Was passiert, wenn Sie auf Spaß, Freude fokussieren? Wie ändert sich dann möglicherweise das Tun?
Welche Verhinderungsprogramme tauchen dann (als Gedanken und/oder Gefühl) ggf. auf? Geht nicht, darf man nicht, dann passiert doch …?
Dürfen Sie Spaß und Freude (z.B. bei der Arbeit) haben? Können Sie sich das erlauben (geht das in Ihrer Position überhaupt?)? ;-))))
Was fällt Ihnen sonst noch zu dem Thema ein? Besonders wenn Sie es mit einem Lächeln wahrnehmen?

Herzlichst
Ihr
Jürgen Weist

*1 Kommentar

One Response to “Spielerisch … sein”

  1. maria
    März 12th, 2007 | 18:50

    Vorerst möchte ich mich bedanken, für diesen schönen Blog, ich lese sehr gerne und wöchentlich die Texte, die Geschichten sind super!
    ZUr letzten Einschaltung fällt mir ein, dass ich in der glücklichen Lage bin, die Zeit verschwenden zu können, ich sitze oft stundenlang am Pc und suche so schöne Beiträge.
    Am liebsten lese ich aber Bücher, darin kann ich stundenlang versinken und die Zeit vergessen.
    Ich arbeite nur Teilzeit, bin in Frühpension und muss mit wenig Geld auskommen.
    Aber dafür habe ich einen Luxus, den man nicht mit Geld aufwiegen kann: Zeit, Frieden und Unabhängigkeit.
    Habe das viele Jahre vermisst, erst eine schwere Krankheit hat mich dazu gewungen, mein Leben neu zu ordnen.
    Es ist mir gut gelungen, musste aber hart dran arbeiten.
    dafür schätze ich es um so mehr.
    Ich wünsche allen, dass sie es schaffen, das Leben zu leben, das sie sich wünschen.
    Und die Zeit die Wünsche herauszufinden.

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