Tierisch gute Beziehungen

Noch einmal das Thema Beziehungen: Wir Menschen teilen mit den meisten Säugentieren stammesgeschichtlich das Bedürfniss nach Beziehung oder salopp gesagt: Die Spezies Mensch tritt bevorzugt im Rudel auf. Und in dem Wissen, dass ich sehr vereinfache, gibt es in Beziehungen zwei Grundpostionen: a) ich will lieben und b) ich will geliebt werden. Beiden Positionen ist inneliegend, dass es da ein Subjekt und ein Objekt gibt. Sprich da ist jemand, der liebt und gleichzeitig jemand oder etwas, dass geliebt wird.

Was ich nun oft beobachte (selbst wenn Menschen in Partnerschaften sind) ist, dass Haustiere da eine gewisse Rolle spielen. Oft sogar … einen Platz einnehmen, der den o.a. Fokus von Menschen „wegnimmt“, vielleicht weil Tiere da „einfacher“ sind oder was auch immer der Grund ist. Was bei älteren , alleinstehenden Menschen oder bei Kindern, die sozial wechselseitiges (reziprokes) Verhalten einüben, total viel Sinn macht, weil Liebe dann leichter oder überhaupt „fließen“ kann – so kann dies durchaus  in anderen Konstellationen zu einer Verarmung der menschlichen Beziehungen führen.

Mich würde interessieren, was Sie dazu meinen? Wie sehen Sie das? Schreiben Sie mir doch einfach eine Mail unter weist@conzendo.de .

Herzlichst
Ihr
Jürgen Weist

 

 

 

 

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